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Das Gesicht

Über den Kurzfilm:

Ein allgegenwärtiges Gesicht, das alles sieht, schaut jeden neuen Menschen, der den Raum betritt, an. Den unerbittlichen Blicken kann keiner entfliehen, es gibt keinen Ort, um sich zu verstecken. Alle probieren, Kontakt zu dem, was hinter dem Gesicht ist, aufzunehmen, aber es gelingt nicht. Es gibt aber einen wichtigen Gegenstand im Raum, um den die Personen immer kreisen, auf den sie sich beziehen, auch wenn sie ihm trotzdem versuchen auszuweichen und ihn zu ignorieren. Das ist das Glas, in dem ihre Farbe ist, etwas, das wie für sie gemacht scheint und zu ihnen passt wie sonst nichts im Raum. Deswegen zieht es sie an. Sie steigen in dieses Glas und lösen sich darin auf. Es ging mir darum, zu zeigen, dass äußere Maßstäbe dazu führen, dass ein Mensch ruhelos keinen Ort für sich findet. Der unerbittliche übergeordnete Maßstab, für den das Gesicht steht, ist für den einzelnen Menschen nicht veränderbar, er kann nur daran scheitern und sich schließlich aufgeben.